Wir in unserer Einrichtungen arbeiten täglich daran, jungen Menschen Lebens- ,Lern- und Entwicklungsspielräume zu bieten, in denen sie sich wohl fühlen können.

Wir gestalten Erlebnissräume, in denen Kinder und Jugendliche selbst ihre Themen entfalten können, die Lust machen zu entdecken und die einladen auszuprobieren.

Wir wollen junge Menschen für Engagement und Partizipation begeistern. Wir ermutigen ausdrücklich zu selbstständigem Urteilen und Handeln. Wir möchten Kinder und Jugendliche ermutigen vielfältige Chancen, Meinungen und Auffassungen zu artikulieren und zu diskutieren, eigene Grenzen zu erkennen, Einfluss zu nehmen, mit zu entscheiden und Verantwortung und Leitung zu übernehmen.

Unser Ziel ist es ,,Nah am jungen Menschen“ und ,,offen für all seine Interessen und Lebensbezüge sein“, stellen, ob konfliktgeladen oder nicht.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, durch vielfältige non-formale und informelle Bildungsprozesse soziale und personale Kompetenzen aufzubauen. So helfen wir jungen Menschen durch starke Beziehungen , durch das Gefühl, anerkannt zu sein, durch die Erfahrung, etwas bewirken zu können dabei, stark zu werden und – auch in schwierigen Lebenslagen – handlungsfähig zu bleiben. Dadurch können sie ihre Selbstachtung steigern und ein eigenes selbstbestimmtes Lebenskonzept entwickeln.

Wir haben uns dazu selbst verpflichtet, uns für benachteiligte junge Menschen einzusetzen. Durch die offenen Angebote werden junge Menschen nicht in eine defizitäre Rolle gedrängt und isoliert von anderen spezifisch ,,behandelt“, sondern sie erleben mit allen Besucher/-innen gemeinsam ihre personalen Stärken, ihre Mitwirkungspotenziale und das Angenommen-Sein in sozialer Gemeinschaft. In diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit grundsätzlich als inklusives Angebot.
Jungen und Mädchen werden nicht nur in ihren Lebenslagen ernst genommen, sondern erleben in koeduaktiven und geschlechtshomogenen Gruppen facettenreich Geschlechtsidentität.
Darüber hinaus richtet sich das Engagement unserer Arbeit auch auf das sozial räumliche Lebensumfeld und die inner- wie außer familiären Bedingungen. Transparentes Arbeiten, offene Kommunikation und die Gelegenheit zum Austausch sind Teil einer Gemeinwesenorientierung, welche die Arbeit der Einrichtung, ihre Themen und ihre Anliegen in der näheren und weiteren Nachbarschaft öffentlich macht.